Unsere Kinder werden so schnell groß. Wie im Zeitraffer wachsen sie, werden unabhängiger, selbständiger,  sicherer in ihrem Tun.

Kaum haben sie gelernt, das Köpfchen selbst zu halten, da krabbeln sie auch schon fort. Öffnen Türen, stellen Fragen, finden Freunde. Ein Wimpernschlag Zeit vergeht und plötzlich stehen sie da mit Schultüte, winken uns zu und sind zum ersten Mal verliebt.

Und wir? Wir staunen, versuchen, das alles festzuhalten und zu begreifen. Und wenn sich ein heute noch so kleines Wesen schlaftrunken an einen schmiegt, leise schmatzt und die Geborgenheit unserer Arme sucht, dann rührt es mich manchmal zu Tränen und ich bin so dankbar, diese Gnade erleben zu dürfen.