• Was die kleine Wachtel seit heute über all das denkt? Na, natürlich dadada, gagaga, bababa, tatata! Und das teilt sie auch jedem mit, der gerade zufällig anwesend ist und mithören könnte.
  • Die Mütze ist wieder aufgetaucht! Versteckt in der Ergo-Tasche… (Also ich hab sie da ganz bestimmt nicht hineingetan *hüstel*)
  • Wir können sie auch wirklich gut gebrauchen, denn hier liegt überall noch Schnee, Schnee, Schnee. (Eigentlich sollte ich mal ein Foto davon machen, sonst glaubt mir das in ein paar Jahren kein Mensch mehr.)
  • Heute auf dem Weg zum Krabbelkurs, meine Freundin und ich beide die Kinder im Ergo. Das ist ja an sich schon ein recht seltener Anblick – zwei Frauen, die tragen. Doch was sehen wir da auf der anderen Strassenseite? Drei tragende Frauen, die munter plappernd dort entlangspazieren. Natürlich gab es unbekannterweise Gelächter und Winken.
  • Im Kurs selbst ernte ich strafende Blicke, weil mein Kind eine Jeans trägt und keine von diesen hässlichen Wollhosen. Sonst bin ich ja immer die, die als Öko angesehen wird… (Das Geburtshaus ist wirklich toll und ich bin sehr dankbar für die großartige Begleitung in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Nichtsdestotrotz ist mir manches dort einfach zu bachblütenmässig.)
  • Den Kurs selbst hätte Milena eigentlich verschlafen müssen. Aber sie war so aufgekratzt von all den anderen Babies da, dass noch nichtmal Zeit für schlechte Laune blieb. Ich durfte über ein hundemüdes aber unheimlich strahlendes zuckersüßes und überhaupt hübschestes Baby von allen staunen.
  • Und eine Anregung für’s Stricken gab’s auch: Die Kinder brauchen dringend Wollstulpen für die Knöchel! (Ich sag’s doch, Bachblüten. Trotzdem sind diese Stulpen eine praktische Sache und reihen sich in der Strickreihenfolge gleich hinter Schal, Mütze, Schlafsack und Tasche ein.)
  • Auch ein Erlebnis der grenzwertigen Art war dabei und hat mich daran erinnert, dass unser Wohnviertel mal sozialer Brennpunkt war: Wir fahren mit dem Bus nach Hause, mit uns noch eine Familie mit Kinderwagen. Irgendwo steigen Horden Teenager ein, lärmend ist schon untertrieben. Der Bus ist hoffnungslos überfüllt, an jeder Haltestelle Gerempel um Stehplätze. Es gibt Gepöbel, echt eklige Schimpfworte, eine Rauferei, der andere Familienvater schubst drei Teens aus dem Bus (die auch zugegebenermaßen darum gebettelt hatten. Aber ist trotzdem keine Art.) Der Busfahrer hielt sich natürlich die ganze Zeit bedeckt, war eh klar.
  • Und heute abend geht’s das erste Mal zum Pilateskurs! Ich freu mich so, endlich mal wieder etwas für meinen Körper tun zu können!