Ziemlich viel Zeit vergangen seit meinem letzten Post. Das liegt nicht daran, dass es nichts zu berichten gäbe, eher daran, dass meine Tage zu kurz sind und ich abends keinen Geist mehr habe, um mir Blogeinträge aus dem Hirn zu wringen.

Nächste Woche feiern wir ersten Geburstag und tags drauf werde ich wieder arbeiten gehen. Unglaublich, das fühlt sich noch so weit weg an! Ist aber Realität, ob ich es will oder eben nicht… Außerdem liegt eine OP hinter uns (alles gut überstanden!), der Start in der Ballettschule und ein Jobwechsel beim Liebsten. Nein, langweilig ist uns nicht.

Was mich aber auch am Bloggen hindert, ist die Frage, ob ich auf Deutsch oder Englisch schreiben soll. Ich fühle mich im Moment eher zum Englischen hingezogen, denn alles, wirklich alles, was ich im Bereich Strickdesign mache, ist eben auf Englisch. Und ich merke, dass ich mir einen Platz wünsche, an dem ich etwas ausführlicher darüber schreiben kann als auf Twitter oder Facebook. Einen Platz, der eben auch ein bisschen persönlicher ist. Zwar nicht mehr in demselben Ausmaß wie früher, der sich aber eben ein bisschen mehr nach “Zu Hause” anfühlt. 

Ich befinde mich also gerade in einem kleinen Zwiespalt. Einerseits will ich gerne viele Menschen an meinem Leben und meiner Arbeit teilhaben lassen, von denen eben nicht alle Deutsch verstehen, andererseits möchte ich meine alten Leser auch nicht vor den Kopf stoßen und so einen großen Cut hier machen. Aber zwei Blogs gleichzeitig führen, das ist nichts für mich – das habe ich schon zweimal ausprobiert und bin beide Male gescheitert. Irgendwie reicht meine Energie dafür nicht aus.

Was also tun, sprach Zeus? Vielleicht einfach mal den Sprung hier ins kalte Wasser aka Tapetenwechsel wagen? Was meint Ihr? (Liest hier überhaupt noch irgendjemand?)