Kennt Ihr diese beiden noch? Pünktlich zum Temperatursturz bin ich fertig geworden.

Ich war fleißig in den letzten Wochen, habe jede freie Sekunde hinein gesteckt. Jinlys, ein ganz clever (sag ich jetzt einfach mal) gestrickter Cowl und Mephala, ganz einfach aber mit einem Muster, das ins Auge sticht.

Für Jinlys musste ich anderthalb Knäuel Garn wieder aufribbeln, weil ich zu spät gemerkt habe, dass sich der Loopschal durch das auf glatt rechts basierende Muster viel zu sehr einrollt. Aber es nützt ja nichts… alles wieder aufgelöst und neu angefangen, diesmal schräg gestrickt (“on the bias”). Das ist eigentlich ein ganz simpler Trick, man muss das Muster nur ein klein wenig umbasteln, und aus Strickwürsten werden wunderbare, ebene Flächen.

Jinlys wird in Reihen gestrickt und zum Schluss wird der provisorische Maschenanschlag mit der letzten Reihe im Maschenstich unsichtbar verbunden. Sieht toll aus, denn es ergibt keine sichtbaren Nähte.

Die Anleitung findet Ihr in deutscher oder englischer Sprache in meinem DaWanda-Shop oder direkt bei Ravelry.

Der zweite Loopschal, Mephala, wird in Runden gestrickt. Als Garn habe ich mir Zitron Kimono ausgesucht und war anfangs etwas skeptisch. Es fühlte sich im Strang so seltsam an, fast wie Papier. Aber schon beim Stricken habe ich gemerkt, dass das täuschte. Dadurch, dass das Garn fast zur Hälfte aus reiner Seide besteht, ist es weniger kuschlig, dafür aber total angenehm zu tragen. Schon das Stricken selbst fühlt sich einfach gut an.

Das Muster selbst ist einfach. Rechte Maschen, linke Maschen, hier und da ein paar Abnahmen. Außerdem gibt es einen speziellen Bündelstich, der wird in der Anleitung erklärt und es gibt auch ein Video.

Durch das recht dicke Garn strickt sich der Cowl fast von selbst. Gerade einmal 300 Meter sind es und trotzdem kann man ihn ganz locker zweimal um den Hals geschlungen tragen.

Die Anleitung für Mephala könnt Ihr auch über meinen Shop oder direkt bei Ravelry erhalten.

Viel Spaß beim Stricken!🙂