Zwei Jahre gehen heute zu Ende. Eben habe ich die Abschiedsgeschenke für Katja zusammen gepackt und einen Brief dazu geschrieben. Heute ist der letzte Tag der kleinen Wachtel bei ihr, danach sind zwei Wochen Pause (in denen wir Mädels uns eine schöne Zeit machen) und dann geht es in den Kindergarten.

Dann haben wir ein Kindergartenkind. Glaube ich das? Eher nein.

Der Liebste macht heute, an seinem zweiten Arbeitstag nach dem Urlaub, extra früher Schluss (Danke!), damit er mit uns zusammen den Abschied feiern kann. Alle Tageskinder kommen mit ihren Eltern, es gibt Kaffee und Kuchen und am Fernseher laufen Fotos der letzten zwei Jahre. Ich werde die ganze Zeit kniepern müssen.

Aber bei aller Wehmut weiß ich auch, dass es gut so ist. Es wird Zeit für etwas Neues. Seit Wochen löchert uns die kleine Wachtel mit Fragen nach dem Kindergarten, erzählt, dass sie schon ein großes Kindergartenkind sei, hat sich wie irre über die neuen Brotdosen gefreut und fragt mindestens zehnmal pro Tag, wann sie denn endlich, endlich, endlich in den Kindergarten darf.

Unser Alltag wird sich dann noch einmal von Grund auf ändern. Neue Wege, andere Zeiten, neue Menschen. Und vorbei sind die Freitage mit allen Kindern daheim – ab bald dann nur noch mit den zwei Kleinen.

Ach, jetzt werde ich doch wieder wehmütig. Und denke an Tori Amos, Ribbons undone.

She runs like a fire does
Just picking up daisies
Comes in for a landing
A pure flash of lightening
Past alice blue blossoms
You follow her laughter
And then she’ll surprise you
Arms filled with lavender

Yes my little pony is growing up fast
She corrects me and says
“You mean a thoroughbred”
A look in her eyes says the battle’s beginning
From school she comes home and cries
I don’t want to grow up Mom, at least not tonight