Ich gewöhne mich daran, mit drei Kindern unterwegs zu sein. Nur manchmal kommt es noch vor, dass ich plötzlich total ängstlich innehalte und durchzählen muss. Ein, zwei, drei. Ja, stimmt genau, nicht zwei und nicht vier.

Meine Nachbarin leiht mir ihren Buggy-Untersatz und so zuckeln wir durch die Gegend: Die Wachtel läuft voran, das Winterkind nimmt an Autostraßen manchmal meine Hand und wenn nicht, dann nehme ich ihn auf den Arm, und mit der anderen Hand schiebe ich das Spünkchen im Maxi Cosi. Tragetuch wäre schön, aber dazu sehe ich mich nicht in der Lage. Zum Glück hat das Spünkchen ein gelassenes Gemüt und meckert im Fahren nicht. Wenn ich mich da an die Wachtel erinnere… Nein, unsere Kleinste genießt es, gefahren zu werden. Zugegebenermaßen verschläft sie es allerdings in den meisten Fällen.

Blicke jedenfalls sind uns sicher. Entweder irritierte, und ich sehe die Gedanken hinter den fremden Augen förmlich vorbeiziehen: Ist das eine Tagesmutter? Können ja schlecht alles die eigenen sein? Aber die sehen sich alle so ähnlich – mein Gott, die arme Frau! Oder aber freundliche, wohlwollende: Wie schön! Ich erinnere mich, wie es bei mir damals war…

Seit sechs Wochen sind wir nun schon zu fünft. Sechs Wochen, die sich anfühlen wie eine Ewigkeit, denn es ist doch eigentlich nie anders gewesen?

Ich bin glücklich. Sehr.