Huch, schon fast zwei Wochen vergangen seit dem letzten Eintrag…

Das Leben rast, wie immer, kann man fast sagen. Einmal mit den Augen gekniepst und die kleine Wachtel macht Ausritte, das Winterkind klettert unser Sofa hoch und das Spünkchen und ich sind schon in der zehnten Woche.

Außerdem liegt ein merkwürdiger Urlaub in einem holländischen Center Park hinter uns. Merkwürdig, weil diese Art zu urlauben neu für mich war – so abgeschottet von der “richtigen” Welt, so rosa Watte, Plüsch und dabei trotzdem irgendwie heruntergekommen und ein wenig angegammelt. Vorbehaltlos toll war allerdings das riesige Schwimmbad und die Kinder hatten alle Tage ihren Spaß. Schön war’s aber, wieder nach Hause zu kommen – sehr schön!

Und jetzt sitze ich hier mit einer halben Stunde Zeit. Das kranke Baby schläft, alle anderen sind außer Haus und ich versuche, mich wieder im Alltag einzufinden. Wenn mein Rücken mitmacht, kein Problem, aber heute schmerzt er schon seit dem frühen Morgen.

Und sonst? Gar nicht viel. Ein bisschen Möbel Hin- und Herschieberei, Tage mit Freunden, eine Anmeldung im Kindergarten für nächsten August (und jetzt ein halbes Jahr zittern, ob wir den Platz bekommen), leckeres Essen, viele Kuscheleinheiten, ein paar Auftragsarbeiten und Abende, die viel zu früh todmüde im Bett enden.

Das Highlight der letzten Tage jedenfalls waren unsere Kinder, die sich lauthals über ein kleines Spielzeugauto kaputt lachten. Und mit lauthals meine ich lauthals. Und ausdauernd. Und aus tiefstem Baby- und Kleinkindherzen, in schönster Harmonie und zum Dahinschmelzen wunderbar. Da können wir Eltern uns ja sonstwie zum Affen machen – sowas schaffen nur die zwei gemeinsam. Ich frage mich, was in ihnen vorgeht und wie diese plötzliche Eintracht, dieses ganz natürliche Eingeschworensein, entsteht. Es ist jedenfalls wunderbar. Wunder-bar.