Das bestätigte heute früh meine Ärztin. Errechneter Entbindungstermin ist der 16.04. und irgendwie kommt mir das schon so verdammt nah vor. April? Schon? Und meine Güte, ich hab es doch noch gar nicht realisiert.

Ein Herzchen war zwar noch nicht zu sehen, aber dafür ist es eben auch noch sehr früh, aber eine winzige Fruchthöhle war auf dem Bildschirm zu erkennen. Die kleine Wachtel saß auf meinem Bauch, genau wie beim letzten Mal (nur dass sie heute gefühlt doppelt so schwer und groß ist), war allerdings nicht wirklich interessiert. Hauptsache, die Ärztin hörte sie einmal mit dem Stethoskop ab, der unwichtige Rest war ihr egal.

Gegen die ständigen leichten Blutungen nehme ich Utrogest, wie in meinen letzten beiden Schwangerschaften auch schon, versuche, mir davon keine Angst machen zu lassen und denke: Augen zu und durch. Es ist zweimal gut gegangen, wieso nicht auch ein drittes Mal? Gute sechs Wochen noch, bis das erste wacklige Drittel geschafft ist.

Gesagt haben wir es kaum jemandem (außer dem halben Internet, haha). Meinen beiden Freundinnen, meiner Mutter, meiner Schwester. Aber nicht aus Geheimnistuerei oder weil wir die ersten zwölf Wochen abwarten wollen – es hat sich einfach nicht ergeben bislang.

Und wie geht es mir? Erschreckend normal. Bis auf die Blutungen erinnert nichts an das kleine Menschlein, was da heranwächst. Diesmal nicht einmal ein flauer Magen, wie sonst immer. Auch von Müdigkeit ist noch nichts zu spüren – ach, wenn das so bleiben würde! Ich fürchte allerdings, dass mich in den nächsten Wochen der Holzhammer erwischen wird. Ich fürchte auch Rückenschmerzen und spare schon einmal für die Besuche beim Osteopathen.

In sechs Wochen dann Termin mit meinem Chef. Er wird vor Freude in die Luft springen – nach den vier Monaten Arbeitszeit zwischen den letzten beiden Schwangerschaften nun also zweieinhalb Monate. Der arme Kerl, er tut mir fast leid.

Ansonsten geht es mir wunderbar, ich freue mich und hoffe so sehr, dass bitte alles gut geht. Es muss doch gut gehen, oder?