Heute waren Arjen und ich zum ersten Mal alleine unterwegs – zum Neugeborenen-Hörscreening. Wie aufregend!

Ich hatte ihn im Tragetuch, darüber meine dicke Winterjacke in Größe 46 (passt todsicher während Schwangerschaft und Tragezeit!), und dann sind wir über die rutschigen Strassen zur Bushaltestelle spaziert. Mein kleines Winterkind hat das alles verschlafen, genauso wie die eigentliche Untersuchung in der Praxis. Nur, als er mal kurz wach sein musste, um in die Ohren, die Nase und den Mund zu schauen, da wachte er auf und machte mit. Nur, um kurz darauf sofort wieder im Tuch einzunicken, natürlich.

Ich war vorher richtig aufgeregt gewesen, fast schon nervös. Wird das alles klappen? Oder wird es anstrengend für mich? Es sind immerhin viereinhalb Kilo und die Geburt ist keine drei Wochen her. Werden wir lange warten müssen? Und was, wenn er alles doof findet und nur weint? Und wenn die Leute in der Praxis unfreundlich sind? Aber es war alles ganz unbegründet und hat richtig gut geklappt, wie am Schnürchen.

Und ich fühle mich gut jetzt, weil ich zuversichtlich bin für die nächste Woche, wenn es jeden Tag heisst mit zwei kleinen Kindern Bus zu fahren. Wird schon schiefgehen.

(Oh, und was für ein schönes Gefühl das war, wieder mit so einem kleinen Würmchen vor der Brust unterwegs zu sein. Wie habe ich das vermisst!)