Auch, wenn mein Leben sich derzeit eher um Kind und Familie dreht als um Hobbies, so gibt es doch den ein oder anderen ganz persönlichen Traum, der mir ab und zu durch den Kopf geistert.

Fotografin wäre ich gerne. Mit richtig toller Ausrüstung, einer Menge Zeit und vor allem vielen tollen Gelegenheiten und Motiven um mich herum. Zum Glück ist das eine Leidenschaft, der man auch als Amateur mit einigermaßen befriedigenden Ergebnissen nachgehen kann.🙂

Für richtig tolle Ausrüstung (zumindest für meine bescheidenen Verhältnisse) hat vor einiger Zeit der kleine Seehund gesorgt – zusammen mit meiner EOS 450D kann man da schon das ein oder andere schöne Bild mit hervor zaubern. Zeit, nun gut, reden wir nicht darüber. Aber Motive hat es hier wirklich zu Hauf! Und da ich gelegentlich mit Kamera um den Hals unterwegs bin und ohnehin in einer eher schwatzhaften Siedlung wohne, hat sich das schnell herumgesprochen, so dass ich nun schon zweimal Bilder von Nachbarskindern machen durfte.

So auch letztes Wochenende – meine Güte, war ich aufgeregt!

Nicht nur wegen all der technischen Details wie Blende, ISO-Wert, Verschlusszeit (ich stelle immer alles manuell ein und verwende nie den eingebauten Blitz – irgendwann steht einmal ein externes Blitzlicht auf dem Wunschzettel…), sondern vor allem auch wegen der Frage, wie ich drei kleine Mädels im Alter von zwei bis sechs irgendwie bändigen, begeistern und dann auch noch auf schöne Weise ablichten kann, ehe sie die Lust und das Interesse verlieren.

Doch irgendwie hatte ich wohl ein Händchen dafür, denn während die Mutter leise zeternd neben uns stand und um Benimm bat, versuchte ich, die Kinder mit einzubeziehen. Sie durften alle mal selbst knipsen und immer auch Vorschläge machen, und schliesslich kamen tatsächlich ein paar Bilder dabei heraus, die mir gut gefallen.

Zwei davon möchte ich zeigen, mit Erlaubnis der Eltern natürlich.

Ich hoffe, dass die Bilder hier im Bekanntenkreis Anklang finden und dass ich vielleicht noch einmal die Gelegenheit bekomme, auf diese Weise ein bisschen zu üben. Es hat so großen Spaß gemacht und auch verdammt gut getan, mal etwas nur allein für mich zu tun.