… möchte ich am liebsten für immer festhalten.

Unser kleines Herz, wie es laut singend in ein altes, zuckersüßes Familienerbstück (ein weißes Kleidchen mit aufgestickten Blumen) gekleidet die Straße durch unsere Siedlung hinab spaziert, ungeachtet ihrer winkenden und rufenden Eltern.

Ihre leuchtenden Augen beim Einkauf, wenn sie an der Fleischtheke erst fünf Minuten fuchtelnd und lamentierend auf die Auslage zeigt, um dann schließlich ein ganzes Scheibchen Fleischwurst abzustauben.

Ihr freches Kichern und Papas Aufschrei, nachdem sie ihn einfach so mal in den Fuß beißen musste.

Das ununterbrochene Plappern, wobei ich mich jedesmal frage, wie schnell die Gedanken wohl durch ihr kleines Köpfchen schießen: “Buch! Hase! Auto!”

Ihr Versteckspiel in dem Eckchen zwischen Schrank und Wand: Das gespannte Schweigen und der Schalk in ihren Augen, wenn ihr Gesichtchen erscheint und sie laut ruft: “Hallo!”

Ihre Konzentration und Begeisterung beim Spiel mit Wasser und Förmchen. Immer wieder füllen, leeren, umgießen, ausschütten, trinken. Stundenlang.

Und ihre plötzlichen, wie aus heiterem Himmel kommenden Zärtlichkeiten. Ein Küsschen hier, einmal kurz Wange an Wange da, ganz schnell mal “Ei!” machen.

Und auch: Meine beiden Liebsten oben schlafen zu wissen, während ich es mir auf der Couch gemütlich mache, beide Hände auf dem Bauch liegend, und mir Zeit für unseren Sohn nehmen kann.