Anstrengend sind sie. Und ich trudel irgendwie planlos zwischen allen Dingen herum, um die ich mich kümmern muss:

Unsere Tochter, Wildfang und Energiebündel, der Haushalt mit all seinen Tücken und zusätzlich dann noch acht Stunden konzentriertes Arbeiten am PC.

Wie das klappt? Überhaupt nicht, natürlich. Aber ich bemerke, dass es besser geht, wenn ich mir kleine Miniziele setze, die ich auf jeden Fall geschafft bekommen möchte. Heute war es das Bearbeiten einer (EINER! Meine Güte…) Mail und – immerhin – das Schreiben meines Zwischenzeugnisses. Im Büro hätte ich dafür keine Stunde gebraucht, hier stückele ich alles bis ins Unermeßliche und habe nach fünf Stunden immerhin ein kleines bisschen Vorzeigbares in der Hand.

Was mich ein wenig rettet, ist der Gedanke daran, dass auf den Freitag ja zum Glück das Wochenende folgt und ich Arbeiten, für die es freitags nicht langte eben auch in dieser Zeit nachholen kann. Glücklicherweise gibt mein Job es her, dass ich da recht flexibel sein kann.

Aber ich muss wirklich sagen, dass Homeoffice mit gleichzeitiger Kinderbetreuung etwas ist, was nicht funktioniert. Zumindest nicht in Zeiten, wenn die Kleinen ungeteilte Aufmerksamkeit fordern. Man macht irgendwie beides nicht richtig dann und im Endeffekt steht man da mit blanken Nerven.

Zum Glück geht es nur noch bis Oktober so.

(Ich weiß, ich jammere gerade auf hohem Niveau.)