Ich komme eben von meiner Frauenärztin, nachdem ich auf der Arbeit total unerwartet einen großen Flecken Blut am Toilettenpapier gefunden habe.

Da sitzt einem die Angst plötzlich ganz tief im Nacken und ich bin sofort aufgebrochen.

Zuerst einmal: Unserem Kleinsten geht es gut! Das Herzchen schlägt, es hat wunderschöne Hände und es strampelt vor sich hin. Woher das Blut aber immer kommt, kann die Ärztin sich nicht so recht erklären.

Mittlerweile kann man auch die Plazenta am Ultraschall erkennen, und die sitzt sehr, sehr tief. Das könnte eine Erklärung sein. Noch verdeckt sie zwar nicht den Gebärmutterhals – der Weg nach draußen für das Kind wäre also noch frei – aber ich bin ja erst in der sechzehnten Woche und da kann noch viel passieren. Im Positiven wie im Negativen.

Allgemein bestünde eigentlich kein Grund zur Sorge, dennoch bin ich bis Freitag krank geschrieben und muss nächste Woche noch einmal zur Kontrolle kommen. Ich soll mich ein wenig schonen und nicht schwer heben (haha).

Ich hoffe nun sehr, dass die Plazenta sich ein wenig nach oben bewegt, denn wenn sie die Gebärmutter wirklich komplett verschließen sollte, ist ein Kaiserschnitt wohl unungänglich, und das ist so ziemlich das Letzte, was ich mir wünsche. In der Hinsicht bin ich aber entspannt, denn bis dahin vergeht noch eine Menge Zeit und da kann noch Vieles passieren.

Was mir allerdings ein doofes Gefühl hinterlässt, sind die Blutungen. Es war ja nicht das erste Mal in dieser Schwangerschaft, und so langsam beunruhigt es mich doch. Grundsätzlich bin ich entspannt und gehe mit gelassener Einstellung daran, aber so unerklärliche Blutungen bestärken mich einfach nicht in meiner Sicherheit.

Ich hoffe sehr, dass nun wieder alles normal verlaufen wird!