… fließt durch meine Adern. Zumindest fühlt es sich so an.

Habe ich mich vor ein paar Tagen noch gewundert, wo denn die lähmende Müdigkeit bleibt, darf ich sie heute in ganzer Härte begrüßen.

Ich sitze auf der Couch, total kaputt vom Nichtstun, kaum fähig die Augen aufzuhalten, und bedaure, dass ich mich nicht mit der kleinen Wachtel zusammen zum Mittagsschlaf hingelegt habe. Stattdessen frage ich mich, wie ich mich die drei Stunden, bis René heimkommt, noch wachhalten soll. Offensichtlich sieht man es mir auch an – der Handwerker (es geht weiter im Garten – jucheh!) fragte schon ganz besorgt: “Sind Sie krank?” – “Nein nein, nur müde…”.

Kein Wunder auch, eigentlich, wenn man bedenkt:

Der Embryo misst jetzt vier bis sechs Millimeter und sieht aus wie ein kleiner Engerling. Nase, Mund, Unterkiefer und Nabelschnur sind bereits zu erkennen. Innenohr, Schilddrüse, Lunge, Leber, Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse bilden sich, Arme und Beine zeigen sich als schon in Ansätzen. Ihr Kind legt jetzt mächtig zu – innerhalb einer Woche verdoppelt es seine Größe! (Quelle: aok.de)