… hab ich mir gedacht und das heutige Treffen am anderen Ende der Stadt kurzerhand abgesagt.

Stattdessen den ganzen Tag stressfrei verbracht, mit der kleinen Wachtel gespielt und ansonsten nur rumgetüdelt.

Endlich einmal diese im Dunklen leuchtenden Sterne für Milenas Zimmerdecke gekauft und angebracht. Kitschig, aber wahnsinnig schön. Ich stelle mir vor, dass man als kleines Mädchen nachts darunter liegt und abenteuerliche Pläne schmiedet. Hach!

Außerdem habe ich mich bei unserem kleinen, gemütlichen Ausflug in die Stadt von diesen wundervollen Bausteinen verführen lassen, und ich kann nicht sagen, wer von uns beiden sie mehr liebt! (Aber René hat sie ja noch nicht gesehen, ha!)

Nebenher habe ich es sogar noch geschafft, endlich mal die Truhe im Badezimmer auszumisten – eine von diesen Sachen, die ich schon seit Wochen vor mir herschiebe. Grausig war das, aber es ging flott von der Hand.

Dann noch nach Ideen für die Träger von Milenas Schlafsack gesucht. Quer stricken sieht doof aus. Vielleicht längs? Oder doch häkeln? Viel herumprobiert.

Achja, und dann war noch unser Handwerker für alles hier und wir haben über unseren Garten gequatscht. Wir haben ein vernichtendes Angebot bekommen und angefangen, Dinge zu streichen. Das voraussichtliche Ende vom Lied ist. dass wir keine Treppe machen, keine Trockenmauer. Bänke und Sandkasten bleiben aber drin und ich freue mich trotzdem wie Bolle!

Obwohl ich also heute schon einiges geschafft habe, war es trotzdem ein entspannter und wohltuender Tag. Schon toll, wie viel leichter alles scheint, wenn man es schafft, anders an die Dinge heranzugehen.

Ich glaube, was mir endgültig gut getan hat, war das bewusste Zeit nehmen. Milena zuschauen. Staunen. Geniessen.