Falls man es noch nicht durch einen Blick aus dem Fenster festgestellt hat, braucht man eigentlich bloß einmal in ein paar beliebige Blogs sehen, um zu merken: Es frühlingt gewaltig!

Endlich, endlich ist die Kälte fort (und bleibt es hoffentlich auch!), brechen überall zarte, grüne Knospen durchs Erdreich und wildfremde Menschen lächeln einem auf der Straße zu.

Und endlich – endlich! – ist auch die Zeit gekommen, in der wir uns um unseren Garten kümmern können. Bislang sieht selbiger nämlich aus wie eine Baustelle: Das Gras (Rasen konnte man es beim besten Willen nicht nennen) wurde abgetragen, genau wie diese verfluchte Pflanze, die ihre Wurzeln über die ganze Fläche verteilt hatte und deren Stiele alle paar Zentimeter durch die Erde brachen. (Ausgraben konnten wir die Hauptwurzel nicht – sie ging zu tief, und so hoffen wir nun, dass der Winter ihr den Rest gegeben hat.)

Jedenfalls möchten wir einen schönen Rasen haben, genau richtig um darauf herum zu krabbeln, mit einem Sandkasten für die kleine Wachtel und zwei Bänken an der Böschung zur Straße hin. Wir möchten ein Planschbecken (quietschrot!) für Milena aufstellen und am frühen Abend draußen ein Glas Wein trinken. Wir möchten endlich den Grill wieder anschmeissen, auf einer Decke in der Sonne faulenzen.

Hach, ich freue mich so darauf!

So ganz in etwa so soll es einmal aussehen, wenn es fertig ist. (Die Proportionen stimmen allerdings nicht, die Böschung ist in etwa nur anderthalb Meter hoch.)