… heute nacht für sage und schreibe vier Stunden am Stück! Das ist nicht mehr vorgekommen, seit sie acht Wochen alt ist.  Nach dieser Nacht fühle ich mich wie frisch aus dem Wellnessurlaub.🙂

Wir hatten in den letzten Tagen noch ein paar Dinge geändert, um die Schlafsituation für uns alle etwas entspannter zu gestalten. Zuerst habe ich René angebettelt überredet, noch eine große 140×200 Matratze für Milenas Kinderzimmer zu kaufen. Dort schläft die kleine Wachtel nun die ganze Nacht über, wird von uns beiden ins Bett gebracht, so dass wir uns dazulegen können. Wenn sie wach wird, können wir sie oft durch Kuscheln und Streicheln, manchmal durch Nucki und durch Trinken natürlich immer beruhigen.

René und ich schlafen oben im Elternzimmer und ich tigere nachts, wenn ich Milena über’s Babyphone höre, dann runter. Je nach Lust und Laune bleibe ich dann einfach bei ihr für den Rest der Nacht.

Außerdem haben wir ihr testweise einmal Fläschchen gemacht. Sie bekommt, je nachdem wie es gerade passt, entweder vor dem Schlafengehen (wenn René sie alleine ins Bett bringt – dienstags also zum Beispiel, wenn ich beim Sport bin) oder wenn sie wach wird eine Flasche Babynahrung. Und nach einer solchen Flasche schläft sie um so viel tiefer (und länger!).

Ich hatte mich ursprünglich immer gegen Fläschchen gesträubt – zu umständlich war das in meiner Vorstellung, und außerdem kann es ja nicht gesund sein, wenn die Kinder danach für Stunden wie die Steine schlafen. Und gesünder als Stillen konnte es zusätzlich ja gar nicht sein.

Mittlerweile würde ich zwar nicht sagen, dass ich weichgekocht bin, aber ich sehe die Sache entspannter. Wenn ich etwas mehr Schlaf in den Nächten bekomme, kommt das letztlich auch Milena zugute. Und ich denke, dass es ihr selbst auch gut tut, einmal länger als anderthalb Stunden am Stück zu schlafen.

Dass sie nicht mehr bei uns im Zimmer schläft, macht mir ebenfalls weniger zu schaffen als erwartet, was vermutlich daran liegt, dass ich mich in der Regel sowieso schon recht früh in der Nacht zu ihr lege. Außerdem ist es wirklich super, nicht mehr zu dritt in dem 140 Zentimeter breiten Bett zu schlafen. Kuscheln ist zwar toll, aber wenn man sich nicht einmal umdrehen kann, ohne einen Ellbogen im Auge zu haben, trägt das auch nicht wirklich zur Erholung bei.

Nicht zuletzt sind auch Renés Nächte entspannter, weil er die Hälfte der Nacht nicht mehr gestört wird und so auch weniger häufig aufwacht (er ist immerhin derjenige, der morgens pünktlich zur Arbeit muss und sich tagsüber nicht einfach so mal aufs Ohr hauen kann.)

Alles in allem haben die Veränderungen also wirklich etwas gebracht und ich hoffe *dreimal auf’s holz klopf* wirklich, dass das jetzt erstmal eine Zeit lang so bleibt.