Gestern ist René etwas aufgefallen: Anstatt zu sagen, dass die kleine Wachtel vier Stunden tief und fest schläft und danach im Stundentakt die ganze Nacht hindurch aufwacht, könnte man auch formulieren: Sobald wir ins Bett kommen, wird ihr Schlaf unruhiger. Und damit hat er wirklich recht, wobei ich noch nicht weiß, ob das eine überhaupt mit dem anderen zusammenhängt.

Jedenfalls probieren wir heute einmal etwas anderes aus: Anstatt alle zusammen in einem riesigen Bett zu schlafen (unser Bett mit direktem Übergang zu Milenas Babybett, also eine große Liegefläche), haben wir ihr Bettchen jetzt einmal an die andere Seite des Raums geschoben. Vielleicht stören wir sie ja durch unsere Bewegungen und Geräusche tatsächlich – einen Versuch ist es wert, finde ich.

Ich hatte mir Sorgen gemacht, wie das Zu-Bett-bringen klappen würde, weil ich mich im Babybett ja schlecht dazukuscheln kann, wie ich es bisher immer getan hab. Aber es ging gut – Streicheln, Vorsingen und den Punkt zwischen ihren Augen berühren hat ihr in wenigen Minuten in den Schlaf geholfen. Ich hoffe, das Wieder-Einschlafen nach dem Stillen so gegen Mitternacht wird auch hinhauen.

Jetzt ist also Daumen drücken angesagt.

Ach, da fällt mir ein, Vorsatz Nr. 2 für’s neue Jahr: Mich nicht immer vor Veränderungen drücken.