Es ist so schön, nach einem anstrengenden Tag und einer entspannten Folge “24” auf der Couch zu sitzen, neben sich den schlafenden Mann und das Würmchen oben schlummern zu wissen.

Die Nächte wären übrigens noch schöner, wenn die kleine Wachtel ein bisschen besser schlafen würde. Vom berühmt-berüchtigten “Durchschlafen” sind wir meilenweit entfernt. Aber wisst Ihr was? Das macht mir überhaupt nichts aus. Im Ernst. Gut, meine geistigen Fähigkeiten befinden sich, Stilldemenz und unterbrochener Nachtschlaf sei dank, irgendwo kurz unterhalb der Teppichkante. Da ich aber derzeit hauptsächlich Kontakt zu anderen Müttern habe, denen es da ähnlich geht, fällt das überhaupt nicht weiter auf. Und tagsüber bin ich erstaunlich fit. (Dass ich allerdings keine zwei Folgen “24” am Stück schaffe, ohne vorher auf der Couch einzuschlafen, ist eine andere Geschichte.)

Mir gruselt es nur un-un-unheimlich vor der Zeit nach meiner Elternzeit, wenn ich wieder voll arbeiten gehen muss. Und tatsächlich bin ich in meinem Umfeld irgendwie die einzige, die wieder voll einsteigt – viele machen nur eine Halb- oder Dreiviertelstelle oder haben gar zwei oder drei Jahre Elternzeit. Achja, eine Betreuungsmöglichkeit für die kleine Wachtel haben wir auch noch nicht. Wieso sind Kindergärten eigentlich so unflexibel und lassen das Kindergartenjahr immer im August anfangen? Ich meine, ist es wirklich so schwer, jedes Kind genau dann aufzunehmen, wann es aufgenommen werden muss und eben nicht stur alle im August? (Das hat nämlich auch den blöden Nachteil, dass wir erst im März erfahren, ob wir für August einen Platz bekommen – und falls nicht bleiben uns dann nur noch drei Monate, um etwas anderes zu finden. Ist das zu wenig? Bin ich schon panisch?)

Naja, schnell ab ins Bett. Die Folge “24” ist ja auch schon geschafft. (Und es waren heute sogar mal zwei!)